Profil auf Instagram

Bildungsleitlinien

Sich und die Welt mit allen Sinnen wahrnehmen und gestalten – oder: musisch ästhetische Bildung

Bedeutet:

Kinder sollen dabei unterstützt werden, wenn sie sich mit ihren Gedanken, Gefühlen und mit ihrer Umwelt auseinander setzen.
Sie brauchen unsere Begleitung um musisch – ästhetische Ausdrucksformen zu finden.
Jedes Werkzeug und jedes Material können sie zu einem Mittel ihrer Gestaltung werden lassen.

So setzen wir es um:

Musik und Rhytmik:

  • Im Singkreis, bei Stuhlkreisen, in den Bewegungsstunden, an Waldtagen, während der Kita-Kirche, im Freispiel, bei Festen und überall.
  • Durch das Erlernen von Liedern und gemeinsames Singen
  • Musizieren mit Orfinstrumenten oder Alltagsgegenständen
  • Auch rhytmische Schrittfolgen werden so spielerisch erlernt

Bildende Kunst:

Im Freispiel, am Maltisch, in Kleingruppen und bei freien Angeboten:

  • z.B. in der Frühlingswerkstatt, beim Laternen basteln,
  • auf dem Außengelände
  • im Wald,
  • und am Maltisch. Dort stehen den Kindern täglich Stifte , Scheren, Kleister und verschiedene Materialien, wie Wolle, Stoff, Schachteln u.v.m. zur Verfügung.
  • Ebenso in der Bauecke, an der Werkbank, in der Sandkiste oder an Waldtagen, darf entdeckt, gebaut, konstruiert  und ausprobiert werden.

Darstellende Kunst:

Im Freispiel, in den Puppen -und Bauecken, bei Faschingsfesten und ggf. kleinen Aufführungen.

  • Es werden Alltagsgeschichten nachgespielt,
  • Fantasiegeschichtenerfunden,
  • sich verkleidet  
  • oder/ und Kulissen nachgebaut. Dies geschieht z.B. mit Tüchern, Kissen, Stühlen, Tischen , Holzklötzen u.v.m..

Ein Kind hat hundert Sprachen

Ein Kind hat
hundert Sprachen,
hundert Hände,
hundert Gedanken,
hundert Weisen zu denken,
zu spielen und zu sprechen.
Immer hundert Weisen zuzuhören,
zu staunen und zu lieben,
hundert Weisen zu singen und zu verstehen,
hundert Weisen zu entdecken,
hundert Weisen zu erfinden,
hundert Weisen zu träumen.

Ein Kind hat hundert Sprachen,
doch es werden ihm 99 geraubt …

(Loris Malaguzzi, Reggio Emilia 1985)